Der Rhodesian Ridgeback         -        das ganz persönliche Rasseportrait

Rasseportraits gibt es in meine Augen schon genug und auch sehr fundiert.

Den FCI-Standard kann man auch an beliebig vielen Stellen nachlesen. Deshalb hier eine ganz persönliche Beschreibung, ohne jeden Anspruch auf wissenschaftlich fundierte Aussagen< Der Rhodesian Ridgeback ist ein sehr angehemer Begleit- und Familienhund. Allerdings wünscht er sich ein bewegungsfreudiges Rudel, da ihm Bewegungsdrang und Ausdauer angeboren sind. Um ihm diese Bewegung in freier Natur ohne viel Zwang - in Form einer Leine - zukommen lassen zu können, bedarf es eines guten Gehorsams, denn er ist ein Jagdhund und weiß das im Allgemeinen auch. Die Erziehung beginnt spielerisch und ohne Zwang bereits im Welpenalter. Auch ein Welpe kann schon auf Rufen oder Pfeifen hin zu seinem Menschen zurückkommen. Erhält er dafür auch noch eine Belohnung, kommt er doppelt gerne. Der Ridgeback ist sehr eigenständig und selbstbewusst und macht alles nur seinem Menschen zuliebe. Wenn wir bei der Erziehung dieser Tatsache Rechnung tragen, werden wir zeitlebens einen Hund an unserer Seite haben, auf den wir uns 100% verlassen können. Aufgrund seiner späten Reife - mit ca. 3 Jahren - dürfen wir ihn in der Ausbildung nicht überfordern, dafür bleibt er aber sein ganzes Leben lang lernbereit So gerne er sich in der Natur bewegt, so gerne liegt er zuhause dösend und scheinbar teilnahmslos an einem möglichst bequemen Platz (nähere Ausführungen erfolgen nicht). Sollte sich aber in seiner Nähe etwas ereignen, so ist er sofort zur Stelle. Dies gilt sowohl bei unerwarteten Besuchern, als auch für das Öffnen der Kühlschranktür. Ein Ridgeback hat immer Hunger und kann uns mit seinem Gesichtsausdruck immer klarmachen, was wir doch für hartherzige Menschen sind und wie bedauernswert er ist.

Fallen Sie bitte nicht darauf rein, die schlanke Linie ihres Ridgebacks wird es Ihnen danken.